Teil 1 – online – Suizid ist eine Möglichkeit menschlichen Handelns
(jeweils 9.30 - 17.00 h)
26.-28.09.2027
Erklärungsmodelle für Selbsttötungen. Tabu und Idealisierung. Der Unterschied zwischen Suizidversuchen und Suiziden. Biografische Erfahrungen der Teilnehmenden und ihre Folgen für die Begleitung. Bedingungen von Suizidhandlungen aus der Sicht der Angehörigen und Freunde. Möglichkeiten der Vorgeschichte eines Suizids und ihre Folgen für den Trauerprozess. Der Unterschied zwischen Suizidprophylaxe und Trauerbegleitung nach einem Suizid. Assistierter Suizid. Werther-Effekt versus Papageno-Effekt.
Teil 2 – Präsenz – Trauer nach Suizid ist Trauer
(1. Tag 11.00 - 18.00 Uhr und 19.30- 21.00 h, 2. + 3. Tag 9.30 - 18.00 h, 4. Tag 9.30 - 16.00 h)
19.-22.11.2027
Möglichkeiten und Grenzen bei der Totenfürsorge, Aufbahrung und Bestattung.(Gastreferent Jan Möllers) Potentiell traumatische Erlebnisse verstehen. Traumasensible Begleitung: Stabilisieren und Retraumatisierung vermeiden. Grundlagen der Konstruktiven Schuldbearbeitung. Mit Kindern und Jugendlichen über einen Suizid sprechen. Arbeiten mit Abschiedsbriefen.
Teil 3 – online – Ein Mensch ist mehr als seine Todesart
(jeweils 9.30 – 17.00 h)
04.-05.02.2028
Systemische Zusammenhänge. Ängste in Systemen begleiten. Einzelbegleitung und Gruppensettings. Selbsthilfe und Psychotherapie. Sinnstiftende Erinnerungsarbeit. Erinnerungsarbeit als Suizidprophylaxe. Übertrag in die Praxis der Teilnehmenden.
Suizidtrauernde angstfrei begleiten - 2027/2028
_____
Zu den Fortbildungseinheiten wird erwartet:
Literaturarbeit (ca. 15 - 20 Stunden) und Gruppenarbeit (ca. 8 Stunden)
Kursgebühr für alle drei Teile (Unterkunft und Verpflegung für Präsenz-Teil kommen dazu)
Die Fortbildung kann nur in allen drei Teilen gemeinsam belegt werden! Ratenzahlung je Kursabschnitt ist möglich.