Bereits im Gründungsjahr des TrauerInstitut Deutschland 2002 lud Chris Paul zu einem besonderen Treffen ein. Alle Institutionen und Einzelpersonen, die in Deutschland zur Trauerbegleitung befähigen, wurden zum gegenseitigen Kennenlernen nach Bonn eingeladen. Aus diesem Treffen entstand die Bundesarbeitsgemeinschaft Qualifizierung zur Trauerbegleitung. Fünf Jahre nach der ersten Begegnung verabschiedete die Bundesarbeitsgemeinschaft 2007 erstmalig einheitliche Standards für die deutschen Qualifizierungskurse zur Trauerbegleitung. Die Curricula des TID waren eine der Grundlagen für diese Standards.
Das TrauerInstitut Deutschland ist zur Zeit die einzige Fortbildungsinstitution, die konsequent verschiedene Curricula aufeinander aufbaut und auch die Abschlüsse anderer Institutionen anerkennt. Wir bieten mit der Fortbildung vor Ort eine Kleine Basisqualifikation an, die für das qualifizierte Ehrenamt mit Trauernden befähigt, ähnlich der Sterbebegleitung oder Besuchsdiensten in Krankenhäusern und Pfarrgemeinden. Die Große Basisqualifikation wird für Menschen mit einer Berufsausbildung oder einem Studium im Psychosozialen Bereich angeboten, sie befähigt zu einer beratenden Tätigkeit mit Trauernden.
Der Bereich der „Trauertherapie“, der in der Literatur oft verwendet wird, ist leider innerhalb des deutschsprachigen Raums keine gesicherte Qualifikation. Er stammt aus dem englischsprachigen Bereich und ist mit den zahlreichen Übersetzungen englischer Fachliteratur auch in die hiesige Diskussion geraten. Das TID arbeitet an einer Klärung der Begrifflichkeiten und Inhalte. Eine Verortung der Trauerbegleitung im Bereich der qualifizierten Fachberatung scheint in der momentanen Situation am sinnvollsten.


Wir sehen uns wieder!! 