Wie alles begann

Das TrauerInstitut begann 1998 als Initiativgruppe verschiedener erfahrener Trauerbegleiter und Bildungsreferenten. Vor allem der 2001 verstorbene Michael Spohr hatte sich für die Gründung einer eigenen Institution eingesetzt, die sich den Fragen der qualifizierten und standardisierten Fortbildung zur Trauerbgeleitung widmet.
Auch in seinem Namen wurde im Frühjahr 2002 das TrauerInstitut Deutschland e.V. (TID) offiziell gegründet. Den Vorsitz übernahm die Sozialpsychologin und Trauerbegleiterin Chris Paul. Sie öffnete das TID stärker auch für Trauerbegleitung im nicht-hospizlichen Rahmen.

Qualifizierte Fortbildung

In den vergangenen Jahren hat sich das TID zum bundesweit größten Anbieter qualifizierter Fortbildungen zur Trauerbegleitung entwickelt. Bis 2009 wurden jährlich rund 30 Fortbildungskurse für hauptamtliche MitarbeiterInnen aus den Bereichen Sozialarbeit, Seelsorge, Bestattungswesen, Hospiz, Pflege und ehrenamtliche MitarbeiterInnen in Hospizen und Kirchengemeinden durchgeführt. Neben der großen und der kleinen Basisqualifikation und Aufbaucurricula gab es Kurse zu zahlreiche Methoden und Themenschwerpunkten.

Anstoß zur Gründung der Bundesarbeitsgemeinschaft Qualifizierung

Mit der Gründung der Bundesarbeitsgemeinschaft Qualifizierung zur Trauerbegleitung 2002 durch die Vorsitzende des TID e.V., Chris Paul wurde die Grundlage zu einer bundesweiten Verankerung von Qualitätsstandards in der Trauerbegleitung geschaffen. In 2009 entstand der Bundesverband Trauerbegleitung aus der BAG.

Akademien für Trauerbegeleitung

2003 fand die erste „Akademie für Trauerbegleitung“ des TID in Bonn statt, die seither alle zwei bis drei Jahre in einer anderen Region durchgeführt wird. Nationale und internationale Fachleute für Trauerbegleitung treffen hier mit qualifizierten TrauerbegleiterInnen zusammen, um interdisziplinär und praxisorientiert aktuelle Entwicklungen zu diskutieren.

Inhouseschulungen, Unternehmensberatung

2004 wurde die Angebotspalette um eine Inhouseschulung (kleine Basisqualifikation) zur Trauerbgeleitung für HospizmitarbeiterInnen erweitert, die zur Zeit mit mehreren Kursen jährlich bundesweit nach einem standardisierten Curriculum unterrichtet werden.
2007
übernahm der TID e.V. die Beratung der Malteser Trägergesellschaft bei der bundesweiten Implementierung von Trauerbegleitungsangeboten.
2009
im Dezember wurde das TID in eine Firma überführt, die von Chris Paul geleitet wird.

TraumaArbeit für Trauernde

2010 konzentriert sich das Programm auf erschwerte und traumatische Trauerprozesse. Neben die bewährten Basisqualifikationen tritt die Fortbildung TraumaArbeit für Trauernde als neues Angebot, das den Bedarf nach qualifizierter Trauertherapie erfüllt.