RessourcenAktivierende Trauerbegleitung

Zu einer GroßenBasisqualifizierung kann man sich nicht einfach anmelden - eine schriftliche Bewerbung gehört zum Vorlauf. Warum ist das so?

Zu einen interessieren sich meist mehr Menschen für die Fortbildung als Plätze da sind. Ich bilde in Gruppen von maximal 15 Teilnehmenden aus, so dass ich jede/n wirklich wahrnehmen und kennenlernen kann. Die bewewerbungen helfen mir dabei, eine gute Vorwauswahl zu treffen dun Gruppen zusammenzustellen, die voraussihtcih gut zusammenarbeiten werden.

Für die BewerberInnen bedeutet die Arbeit vor allem am sogenannten "Verlustlebenslauf" eine Art Test - sind sie wirklich bereit, sich so intensiv mit dem Thema Trauer auseinanderzusetzen? Sind persönliche Verluste soweit integriert, dass die Beratung anderer Menschen möglich ist?

Es lohnt sich, diesen Weg einzuschlagen - aber nur, wenn der Zeitpunkt stimmt! Dafür ist die Bewerbung ein guter Indikator.

RessourcenAktivierende Trauerbegleitung in sozialen Arbeitsfeldern

„Zum einen wollte ich dir mal danke sagen. Für all das, was du mich gelehrt hast, und das was du vorlebst. Ich spüre immer wieder, durch welch gute Schule ich gegangen bin. Tief und gründlich, so wie ich das liebe. Ich merke immer wieder, dass ich so ein fundiertes Wissen habe über Trauer, aber auch über Trauma und über die Achtsamkeit im Umgang mit Trauernden. Ich freu mich, dass ich viel weitergeben kann, was mir geschenkt wurde. Also ein großes Danke dafür.“

Diese Mail einer ehemaligen Teilnehmerin erreichte mich vor einigen Wochen. (Danke „Siggi“, Siglinde Brunner.) Aus dem Kurs, der 2016 begann, liegen nun die Abschlussarbeiten hier und wollen gelesen werden, das Abschiedsfest wird geplant und Ende September werden wir uns voneinander verabschieden. Der Kurs, der in diesem Jahr begann, hat die Selbsterfahrungswoche hinter sich und wird mit dem Unterrichtsblock "Theoriegestütztes Arbeiten in geeigneten Rahmenbedingungen" weitermachen. Das Erstgespräch und die Einschätzung, welche Form von Unterstützung für wen angemssen erscheint, sind wichtige Themen. Und schon läuft die Bewerbung für den Durchgang 2018/19. Bis zum November müssen die schriftlichen Bewerbungen im Büro des TrauerInstituts eingetroffen sein, damit ich die maximal 15 Plätze aus den BewerberInnen besetzen kann.

In diesem 18. Fortbildungskurs unter meiner Leitung geht es wieder um RessourcenAktivierendes Arbeiten mit Trauernden, das heißt: den Blick auf Stärken und vorhandene Bewältigungsstrategien richten, den Schmerz gemeinsam ertragen ohne sich von ihm zerreißen zu lassen, kreativ und vielseitig auf die Bedürfnisse von Trauernden Menschen eingehen, Fachwissen und Intuition dabei als Ergänzung verstehen und gut auf sich selber aufpassen!

Für Rückfragen und ein eventuelles persönliches Vorgespräch stehe ich gern Verfügung, am besten vereinbaren wir per Mail einen Telefontermin. Viele Informationen finden Sie schon hier